
Die Erleuchtung: Wenn Form auf Funktion trifft
- Hiltrud Faßbender
- 27. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Die Erleuchtung: Wenn Form auf Funktion trifft
Der Prozess der Metamorphose hat begonnen! Wie versprochen, nehme ich euch mit auf die Reise, wie aus der kühlen, schwarzen Silhouette der Schaufensterpuppe ein lebendiges Kunstobjekt wird.
Der erste entscheidende Durchbruch ist geschafft: Die Skulptur hat ihr Licht gefunden.
Mehr als nur ein Hut – Ein Heiligenschein aus Struktur
Ich habe mich entschieden, der Figur nicht nur Farbe, sondern eine Krone aus Licht aufzusetzen. Die Installation der filigranen, weit ausladenden Leuchte auf dem Kopf der Puppe verändert die gesamte Statik und Wirkung im Raum.
Der Kontrast: Die strengen, geometrischen Linien des Lampenschirms spielen mit der organischen, fließenden Form des Körpers.
Die Symbolik: Das Licht steht für den Geist, die Idee und die Energie, die nun in dieses Projekt einfließt. Es ist der sprichwörtliche "Geistesblitz", der den Startschuss für die farbliche Gestaltung gibt.
Alles fließt – Jetzt kommt die Farbe ins Spiel
Noch dominiert das matte Schwarz, doch die Vorbereitungen im Atelier laufen auf Hochtouren. Die Glühbirne wirkt wie ein Fixpunkt, um den herum sich nun die Strukturen und meine geliebten Gelbtöne ausbreiten werden. Das Licht der Lampe wird später die Texturen, die ich auf die Oberfläche auftrage, ganz besonders betonen und Schatten werfen, die das Werk im Raum weiterwandern lassen.
"Ein Kunstwerk muss nicht nur gesehen, es muss erlebt werden. Durch die Integration des Leuchtmittels wird die Puppe zum strahlenden Mittelpunkt des Ateliers."
Wie geht es weiter?
In der nächsten Phase widme ich mich der Oberfläche. Die glatte Haut der Puppe wird aufgebrochen. Ich werde mit Strukturen experimentieren, um die Haptik zu verändern, bevor die ersten leuchtenden Farbschichten den "Fluss der Dinge" sichtbar machen.
Bleibt dran – das Licht brennt bereits, jetzt folgt das Feuer der Farben!



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